Das Leistungsschutzrecht für deutsche Verleger ist seit Monaten in der Diskussion – wie es konkret aussehen soll, wurde aber bisher kaum thematisiert. Im Zuge der Auftaktveranstaltung des Kölner Medienrechtforums erläuterte Christoph Keese, Cheflobbyist der Axel Springer AG, einige Details. Demnach planen die Verleger in Kürze eine Kartellausnahmegenehmigung zu stellen, um eine neue Verwertungsgesellschaft zu gründen.
Kaum ein Thema bewegt die Medien– und Werbewelt derzeit mehr als die Diskussionen um die Online-Angebote der klassischen Medienhäuser. Genauer: Die Refinanzierung. Wo Werbung nicht reicht, ist der Ruf nach Paid Content, Leistungsschutzrecht, Kulturflatrate oder einer „Google-Abgabe“ nicht weit. Der Taktgeber des medialen Trommelwirbels ist eben so betagt wie
"Gegen das, was die Verleger mit dem Web vorhaben, ist Googles Macht (bei aller gelegentlich berechtigten Kritik) ein Segen."
Eine kämpferische Auseinandersetzung mit Frank Schirrmachers Gedanken über das Web ("Mein Kopf kommt nicht mehr mit"
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Über Worte als Ware versus Worte als Wahrheit.
15 einflussreiche Journalisten, Blogger und Online-Experten haben ein Internet-Manifest veröffentlicht. 17 Thesen sollen den Journalismus im Zeitalter der digitalen Medien erklären.
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier über die Ziele seiner Medienpolitik: Es gelte, neue Vermachtungsstrukturen à la Google klein zu halten, das Breitband aufs Land zu bringen, den Verlegern ein Leistungsschutzrecht zu gewähren und bei der dpa über ein Stiftungsmodell nachzudenken.
Es ist erschütternd, geradezu Tränen rührend. "Schutzlos ausgeliefert im Internet" seien die Zeitungsverleger, ganz "nackt" stünden sie da, schrieb der Berliner Rechtsanwalt und Honorarprofessor Jan Hegemann kürzlich in der FAZ. Über 14 Absätze hinweg kredenzte der Medienrechtler dem verwunderten Leser einen ungeschüttelten Jura-Cocktail aus Online-Artikelklau, Googles News-Ausschnitten