09.06.2010 bundesweit, dezentral Bildungsstreik und Demonstrationen! Wir rufen alle Bildungsstreikbündnisse und Unterstützer_innen dazu auf, die Bildungsproteste in diesem Jahr mit neuen Aktionen auszuweiten.
09.06.2010 bundesweit, dezentral Bildungsstreik und Demonstrationen! Wir rufen alle Bildungsstreikbündnisse und Unterstützer_innen dazu auf, die Bildungsproteste in diesem Jahr mit neuen Aktionen auszuweiten.
Frankfurt am Main (dpa/ND). Unter dem Motto »Die Uni gehört uns allen« haben in Frankfurt am Main mehrere Tausend Studenten für bessere Studienbedingungen demonstriert. Die Veranstalter der Demo, zu der bundesweit aufgerufen worden war, sprachen am Sonntag von etwa 4000 Teilnehmern, die Polizei gab die Zahl mit 1500 Menschen an. Der Protestzug richtete sich gegen den »Effizienz- und Funktionsdruck« in allen Lebensbereichen.
Die Linke.SDS diskutiert über Aussichten für die Bildungsstreikbewegung. Zuspitzung zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen geplant Am vergangenen Wochenende fand in Bochum der fünfte Bundeskongreß des linksparteinahen Studierendenverbandes Die Linke.SDS statt. Rund 80 Teilnehmer aus über 30 Städten diskutierten über Perspektiven und Herausforderungen für ihre Organsiation. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Auseinandersetzungen in der Bildungspolitik.
Die Räumung des von Studenten besetzten Casinos an der Frankfurter Goethe-Universität ging gestern ja durch sämtliche Medien. Nun hat die Leitung der Universität erschreckende Fotos der Schäden auf flickr veröffentlicht.
Einstimmig hat die Sendlinger SPD vergangene Woche ihre Zustimmung zu den Protesten in der Münchner Universität erklärt. Die Mitglieder verabschiedeten im Rahmen ihrer monatlichen Mitgliederversammlung eine Resolution. Darin betonen sie, dass die Ziele der protestierenden Studenten auch ihre Ziele als SPD-Mitglieder sind.
An der TU Ilmenau wird der Bildungsstreik von einem Sensenmann begleitet, so wird zumindest aus der Stadt im Süden Thüringens berichtet. Seit Montag ist der Blidungsstreik 2009 auch dort angekommen.
Mehrere hundert Chemnitzer Studenten haben am Mittwoch den Audimax - das ist der größte Hörsaal der TU - besetzt. Auf einer Vollversammlung im Neuen Hörsaalgebäude an der Reichenhainer Straße hatten sie sich zu diesem Schritt entschlossen. Bundesweit demonstrieren Studenten bereits seit zwei Wochen. Grund ist die Unzufriedenheit mit den Studienbedingungen.
Wir Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Oberschule wollten uns das zum Vorbild nehmen und haben den größten und prestigeträchtigsten Teil der Schule zu unserem Freiraum erklärt: die Aula.
Der Bildungsstreik erobert Deutschland. Unis sind besetzt, tausende Schüler und Studenten demonstrieren. Vor allem gegen Ungerechtigkeit und Elitäre Strukturen im Bildungssystem. Doch repräsentiert nicht das Bildungssystem die Gesellschaft und nicht umgekehrt?
In Städten wie z.B. München oder Berlin halten Studenten die Unis bzw. deren Hörsäle rund um die Uhr besetzt. Die Studierenden besetzen den Hörsaal, um gegen Studiengebühren, undemokratische Strukturen und schlechte Bedingungen beim Studium zu protestieren.
Auch am Buß- und Bettag haben Studenten der TU Dresden ihre Protestaktion für bessere Studienbedingungen fortgesetzt. Ende dieser Woche solle ein erster konkreter Forderungskatalog vorgelegt werden, sagte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage. Die Studenten halten – mit Duldung des Rektors – seit mehr als einer Woche einen Hörsaal besetzt und erarbeiten Vorschläge. Sie verlangen etwa Verbesserungen bei Bachelor- und Masterstudium, mehr Mitbestimmung und mehr Lehrpersonal.
Eigentlich sollte es erst am 17. November richtig losgehen mit dem Bildungsstreik. Nun rumort es an den Universitäten aber bereits seit einer Woche. Beeindruckt von den seit mehr als zwei Wochen anhaltenden Besetzungen in Österreich, gingen Studierende in verschiedenen Städten spontan dazu über, Hörsäle zu okkupieren. Sie protestieren damit gegen schlechte Lernbedingungen und vor allem den sogenannten Bologna-Prozeß, der die Bildungspolitik in Europa angleichen soll.
Der Bildungsstreik deutscher Studenten trifft auf großes Verständnis. Bachelor und Master als studierfeindliches Hochschulsystem. Wer hat den Mut gegenzusteuern? Wer formuliert Alternativen?
Fast 90.000 Demonstranten sollen am heutigen Dienstag zur Studentendemo auf den Straßen gewesen sein. Diese Zahl könnte sich schnell erhöhen. Nachdem die Porteste auch in Thüringen angekommen sind, haben wir einen Studenten aus Berlin nach seiner Meinung befragt.
Fast 90.000 Studenten, Schüler und Auszubildende haben am Dienstag nach Angaben des Netzwerks Bildungsstreik bundesweit gegen Reformen an Universitäten und Schulen protestiert. Insgesamt seien 16 Hochschulen oder Teile davon besetzt worden, sagte einer der Sprecher des Netzwerks, Philipp Tassev.
Etwa 100 Studenten haben am Dienstagmittag für mehrere sogenannte Flashmobs in der Dresdner Innenstadt gesorgt. Damit folgen sie dem bundesweiten Aufruf zum Bildungsstreik.
Mit tausenden Demonstranten haben die Studentenproteste gegen Missstände im Bildungswesen einen Höhepunkt erreicht. In Mainz haben Protestler sogar den Landtag gestürmt.
Mindestens 5000 Schüler und Studenten haben sich vor dem Roten Rathaus versammelt, um für bessere Lernbedingungen zu demonstrieren. Seit Tagen protestieren Studenten in ganz Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern und den USA. Mit Demonstrationen in zahlreichen Städten wollen die Studenten nun den „heißen Herbst" einläuten.
Sie wehren sich gegen Leistungsdruck, Anwesenheitspflicht und eine verkürzte Regelstudienzeit. Heute protestieren bundesweit Tausende Studenten.
Nach einer Solidaritätskundgebung für die Protestierenden in Östereich besetzten die Studierenden spontan die Münchner Akademie der bildenden Künste.
Im Rahmen einer spontanen Besetzungswelle haben Studierende bis zum gestrigen 10. November an 17 Hochschulen und Universitäten Räume besetzt. Vor den Demonstrationen des bundesweiten Bildungsstreik am 17.11. schwappt die Besetzungswelle aus Österreich nach Deutschland über. Ein Bericht aus Duisburg und Essen.
Vorbereitungen für zweiten deutschen Bildungsstreik laufen auf Hochtouren. Protestauftakt in mehreren Städten. Bewegung international ausgerichtet
Studierende starten öffentlichkeitswirksame Aktionen vor dem zweiten Bildungsstreik, der bundesweit zwischen 17. November und 10.Dezember geplant ist. In dieser Woche waren gleich mehrere Hochschulstädte Schauplatz von studentischen Protesten gegen die Mißstände im deutschen Bildungssystem.
Was in Österreich begann, hat sich mittlerweile auch auf Deutschland ausgebreitet. Studenten tun ihren Unmut bezüglich der aktuellen Situation des Bildungssystems kund. Sie besetzen Hörsäle und fordern ein Umdenken. Freie Bildung und ein Stopp der Ökonimisierung des Studiums sind ihre wesentlichen Forderungen.