Die Entscheidung, den reuelosen RAF-Terroristen Christian Klar zu entlassen, sorgt für Streit. Das zuständige Oberlandesgericht Stuttgart erlebt einen Proteststurm. Politiker von SPD und Union streiten über Sinn und Unsinn der Entlassung. Eines scheint klar: Das deutsche Kapitel RAF ist noch nicht abgeschlossen.






Die Umfrage auf welt.de ergibt ein klares Bild über die öffentliche Meinung zur Freilassung des Terroristen Christian Klar: Von 9442 abgegebenen Stimmen meinen 74%, dass es falsch ist, ihn freizulassen.
Meiner Meinung nach sollte dieser „rechtsstaatlich ganz normale Vorgang“ (Zitat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries) korrigiert werden.
@buck_info_de : Gibt es eine bessere Bekämpfung der RAF, als Ihnen zu zeigen, dass sie es mit einem Rechtsstaat zu tun haben - entgegen allem was sie immer behauptet haben?
Selbstverständlich ist es gut, dass wir den Rechtsstaat haben, aber die Handhabung bezüglich der Haftauer ist mehr als fragwürdig. Wie Diana Müll, die damals 19-jährige Passagierin der "Landshut" so treffend sagte, sollte der Täter mindestens so lange leiden, wie die Opfer. Das ist hier nicht gegeben.
Hierzu noch ein Zitat eines Kommentars von einem gewissen "Bernd" auf der welt.de-Seite, das es zum Ausdruck bringt:
@buck_info_de : Das ist Strafe als Rache. Ein Rechtsstaat kann einen politischen Mörder nicht anders behandeln, als einen mit kriminellen Motiven. Was ich schwerwiegender finde: Poltisch oder nicht, Opfer dürfen durch eine Freilassung keinen wie auch immer gearteten (z.B. seelischen) Schaden nehmen. Habe mir dazu für diesen Fall noch keine Meinung gebildet, ob das der Fall ist...
Dem stimme ich zu!