Gefangen, gefoltert, gesteinigt: Weltweit werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. In Pakistan wartet Yonnis Masih auf seine Hinrichtung. Er soll den Islam beleidigt haben. Die Beweislage ist dünn doch das Wort eines Christen zählt vor den Gerichten wenig.






Nur zur Klarstellung: Christen werden nur selten in islamischen Ländern wegen ihres Glaubens hingerichtet. Die, die in fast allen mehrheitlich muslimischen Ländern verfolgt werden, sind Konvertiten, also ehemalige Moslems. (Nicht, dass ich das gutheißen würde, obwohl ich Atheist bin. Muss ich das extra erwähnen?)
Also wird konsequent das praktiziert, was hierzulande mit dem ersten Schritt einer Registrierung von Konvertiten (zum Islam) geschehen soll.
Im Iran z.B. gibt es einen Minderheitenschutz (Christen, Juden und Zoroastrianer haben sogar einen Sitz im Parlament), aber keine Werbefreiheit. Konversion kann dort mit dem Tode bestraft werden.
Den Artikel in der
Bild-Zeitung"Welt" finde ich im Ton sehr tendenziös.Auch wenn Ich keineswegs gutheiße das dieser Mensch von der dortigen Regierung ermordet wird, finde Ich den text schon arm. Besonders weil es heißt das Mission ein Menschenrecht sei. Das wurde in den Artikel hineininterpretiert. Ich bin zwar gegen jede form der Todesstrafe weil Ich sie als Mord empfinde, aber Ich bin durchaus der Ansicht das Mission verboten werden sollte, da sie nur dafür da ist um Menschen eine Gehirnwäsche zu verpassen.
EDIT: was Ich ja besonders toll finde ist das es eine Organisation Namens "Kirche in Not" gibt. Die Kirche und damit das Christentum hat über ein Jahrtausend lang im Namen ihres "Herren" gemordet und wurdert sich jetzt dass das Blatt sich wendet? Ich hab zwar mitleid für das Individuum welches ums Leben kommt, aber ich finde nicht das man mittleid mit ihnen haben sollte weil sie Christen sind.