1. Die Gedanken sind frei

    von Kommentarauszeichnung Stufe 1Lesehamster Stufe 1 ckeen - 16.11.2007, 10:30 - Thema: Wissenschaft

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    YiGGs

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Kommentare:

  1. War mal wieder zeit dafuer. *daumen hoch*

    http://www.youtube.com/watch?v...

  2. sehr wahr, in der zeit der vorratsdatenspeicherung *frown*

  3. Hier wurden Motive aus der 1848-Bewegung benutzt. Man sollte dabei nicht verschweigen, dass die damaligen Ideen linksradikal, also fortschrittlich, waren. Wenn man aber heute über die damaligen Forderungen nicht hinausgeht, bleibt man nur konservativ.

    Nimmt man die Hauptforderung, Abschaffung der Monarchie und Ersetzen durch eine bürgerliche Demokratie, dann galt das, was damals bekämpft wurde, als konservativ und die bürgerliche Demokratie als fortschrittlich. Heute aber ist die Forderung nach bürgerlicher Demokratie (wenn sie nicht mit viel mehr Rechten verbunden ist) nur noch konservativ, denn sie besteht ja schon, ist etabliert.

    Das Fortschrittliche heute wäre eine radikle Erweiterung der Demokratie, wie z.B. eine direkte nämlich die Rätedemokratie.

    Außerdem wollte ich noch den Gedanken hinzufügen, dass damals die Linksradikalen, die hier gefeiert werden, Kerkerhaft wenn nicht ihr Leben riskiert haben, wenn sie die Abschaffung der Monarchie und bürgerliche Rechte gefordert haben. Wenn man dasselbe heute fordert, kriegt man von den Herrschenden ein Achselzucken als Antwort – und das zu Recht.

  4. danke, interessante hintergrundinformationen

  5. Ich will die Demokratie nicht nur ausweiten, ich will sie vor allem Schuetzen!
    Denn Demokratie funktioniert nur zusammen mit Freiheit. Und das ist es was zur Zeit am meisten in Gefahr ist.
    Von undemokratischen Verhaeltnisen im Demokratie-System will ich gar nicht erst reden. Wenn wir die Fundamente abgraben brauchen wir die gar nicht auszubauen.

  6. freiheit! *smile*

  7. Idealform wäre denke ich eine art Meritokratie: das also nicht die die sich am besten populistisch verkaufen sondern die die am kompetentesten sind, führende Posten einnehmen. Problem ist halt die Umsetzung, die in der Praxis leider fast nicht objektiv umsetzbar ist; siehe auch: Meritokratie - Wikipedia

  8. Sicher sollte man erkämpfte Rechte und Freiheiten auch beschützen. Wenn man aber nur schützen will, verliert man im Endeffekt nur Rechte.

    Wer sich über das Konzept der Rätedemokratie informieren will, kann dies z.B. hier tun: Revolutionr Sozialistischer Bund/IV.... [pdf, Seiten 8 bis 28]

    Ansonsten gilt das hier: http://www.youtube.com/watch?v...

  9. Nichts gegen romantische Revolutions-Ideologie. Aber mit Che kann ich mal gar nichts anfangen.
    Ausser das dessen Photo (DAS Photo) so herrlich geil auf einem roten Stern aussieht. *g*

    Geiles Musik-Video allerdings. *wink*

  10. Kann es einen unverfänglicheren Aufruf zur Revolution geben? Einfach genial!

  11. Ich Informationszeitalter gibt es keine Revolution des Volkes mehr. Wenn die Herrschenden damals diese Mittel gehabt hätten, dann wären die Studenten noch vor dem Versuch irgendwohin verschwunden.

  12. "[Im] Informationszeitalter gibt es keine Revolution des Volkes mehr."

    Eine sehr gewagte These. Kann man die belegen? Schliesslich kann auch das Volk (=Werktätige) die neuen technischen Möglichekiten gegen die herrschende Klasse nutzen.

  13. "Gewagte These" ist sehr diplomatisch ausgedrückt. Undiplomatisch formuliert würde ich sagen, das ist Unsinn. *laughing*
    Die Erfindung des Buchdrucks Ende des 15. Jahrhunderts erlaubte es, Druckwerke in größerer Auflage herzustellen und zu verbreiten (Masseninformationsmittel). Schon wenige Jahrzehnte später führte dies zu einer massenhaften Verbreitung der von Luther ins Deutsche übersetzten Bibel (und seiner 95 Thesen) und damit zu einer Art "Aufklärung" bzw. einer geistigen Revolution. Folge: das Aufbegehren des Volkes gegen Kirche und Adel (Bauernaufstände, Reformationskriege).
    Über 200 Jahre später nährte das Gedankengut der "Aufklärung" und dessen Verbreitung über Masseninformationsmittel die französische Revolution. Ein wichtiger Faktor war dabei die schnelle und weite Verbreitung von Wissen und neuen Ideen.
    Die Zeit vor der Reformation und vor der franz. Revolution hätte man damals ebenso wie heute als "Informationszeitalter" bezeichnen können. In diesen Zeiten gab es, ebenso wie heute, einen Informationsschub und Wissenszuwachs.

    Wenn die Herrschenden damals diese Mittel gehabt hätten, dann wären die Studenten noch vor dem Versuch irgendwohin verschwunden.

    Wer sagt denn, dass sie nicht im Kerker landeten? Auch Friedrich Schiller saß im Knast, weil seinem Landesherren sein Geschreibsel nicht passte. *sealed*

    Meine Vermutung: "Die Gedanken sind frei" wird die Hymne der nächsten größeren Revolution. Das Schöne an dem Lied: es ist so universell einsetzbar, wenn man jemanden zum Nachdenken anregen will. Die Bilder sind austauschbar. Und Geschichte wiederholt sich ja.
    Genialer PR-Film. Von einem Profi. *cool*




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